Menschenrechte als Basis zur Armutsbekämpfung Print E-mail
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2010 ist das Europäische Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung.

Armut als soziales Problem ist in den letzen Jahren immer akuter geworden. Der Zugang zu sozialen Leistungen steht nicht allen Menschen im gleichen Ausmaß zur Verfügung. Zudem sind vermehrt Menschen aufgrund von Armut von der Gesellschaft ausgeschlossen. In Österreich sind knapp eine Millionen Menschen (12,4% der Bevölkerung) armutsgefährdet. 492 000 sind direkt von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen. Darunter mehr Frauen als Männer und ein Viertel Kinder.

Soziale Arbeit hat als eine ihrer zentralen Aufgaben die direkte Hilfe und Unterstützung von Armutsbetroffenen. Gleichzeitig ist es ihr Auftrag, soziale Ungerechtigkeiten zu bekämpfen und für soziale Gleichheit einzutreten. Die Basis dazu bieten die Menschenrechte und die sich daraus ableitenden ethischen Standards, denen Sozialarbeit als Profession verpflichtet ist.

Armut ist kein Schicksal, das Menschen ertragen müssen. Im Gegenteil, die Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sind gefordert, Maßnahmen und Strategien zu entwickeln, um Armut aktiv zu bekämpfen.

Frau Mag.a Marianne Schulze wird in ihrem Vortrag mit anschließender Diskussion darauf eingehen, welche Basis Menschenrechte insbesondere in der Verhinderung und Bekämpfung von Armut darstellen.

Mag.a Marianne Schulze, MA:
Studium der Rechtswissenschaften in Österreich, Australien und USA
Menschrechtsexpertin, Vorsitzende des Monitoringausschusses zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Österreich

Die Veranstaltung richtet sich an Interessierte und Professionelle aus der Sozialen Arbeit.

25.2.2010 | 19:30 Uhr | MCI I
Universitätsstraße 15 | Aula | 3. Stock

Um Voranmeldung bei This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it wird gebeten.